Eine gute Note ist selten Glück. Meist steckt ein einfacher Plan dahinter. Diese sieben Schritte nutzen wir seit 19 Jahren mit unseren Schülern in Gifhorn – Sie können sie direkt zu Hause anwenden.
1. Früh anfangen – mit einem kleinen Plan
Sobald der Termin feststeht, lohnt sich ein Blick in den Kalender. Eine Woche vorher mit kleinen Einheiten zu starten, ist viel wirksamer als ein langer Lerntag kurz vor der Arbeit. Planen Sie lieber täglich 20 bis 30 Minuten ein.
2. Klären, was drankommt
Ihr Kind sollte genau wissen, welche Themen abgefragt werden. Hefteinträge, Arbeitsblätter und Buchseiten geben den Rahmen vor. Eine kurze Liste mit allen Themen schafft Überblick.
3. Erst verstehen, dann üben
Bevor Ihr Kind Aufgaben rechnet, sollte es den Stoff in eigenen Worten erklären können. Wer erklären kann, hat verstanden. Danach geht es ans Üben.
4. Aufgaben wie in der Arbeit üben
Am meisten bringt das Üben mit Aufgaben, die denen der Arbeit ähneln: aus dem Buch, von Arbeitsblättern oder aus alten Arbeiten. Wichtig ist, die Lösung danach zu prüfen und Fehler zu verstehen.
5. Fehler sammeln
Eine kleine Fehlerliste zeigt, wo es noch hakt. Genau diese Stellen werden am nächsten Tag noch einmal geübt. So wird aus jedem Fehler ein Lernschritt.
6. Am Vortag nur wiederholen
Am Tag vor der Arbeit wird nichts Neues mehr gelernt. Ein kurzer Durchgang durch die wichtigsten Punkte reicht. Danach: Freizeit und genug Schlaf.
7. Am Tag der Arbeit: ruhig starten
Ein gutes Frühstück, alle Materialien eingepackt, rechtzeitig losgehen. In der Arbeit hilft es, erst alle Aufgaben zu lesen und mit den leichten zu beginnen.
Steht eine Arbeit an, sagt Ihr Kind uns einfach Bescheid. Im nächsten Termin üben wir genau dieses Thema – egal in welchem Fach, ohne Vorbuchung. Alle 27 Fächer sind im Termin dabei.
